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find love asia free asian dating singles Re: *.gif-dateien, was ist das?



Hallo Daniel, hallo alle!
 
On 1 Apr 1998, Daniel Heinrich wrote:
 
> Es gab aber ein
> Fahrplanupdate, das ich jetzt als *.gif-Datei vorliegen habe. Was ist denn
> das fuer ein Format und wie gehe ich damit dann um?
 
Auf Daniels Frage sind schon einige Antworten gegeben worden. Ich
versuche, einiges zu ergaenzen.
 
Zum Thema GIF gibt es im Simtel.Net recht interessante Programme und
Dokumente - sogar fuer DOS, z.B. unter
best iphone dating apps. Die Datei gif89a.zip
enthaelt eine sehr gute Beschreibung des Formats. In giflib12.zip findet
man Quellen und Beschreibungen einiger huebscher Konvertierungsprogramme
zwischen GIF und anderen Formaten; die Executables hierzu liegen in
giflex12.zip.
 
In einer GIF-Datei koennen Farbgraphiken gespeichert werden, u.zw. als
"Bitmaps", also Rasterbilder, wie sie beispielsweise auch beim Scannen
anfallen. Wuerde man jedes Pixel mit dem zugehoerigen Farbwert explizit
abspeichern, so wuerde die Datei schon bei einfachen Bildern erschreckend
gross ausfallen. Deshalb benutzt man ein heutzutage sehr gaengiges
Kompressionsverfahren.
 
Eine GIF-Datei kann mehrere Graphiken, also eine ganze Bildfolge,
enthalten. Es gibt auch "control blocks", in denen beschrieben werden
kann, in welchem zeitlichen Ablauf die Bilder angezeigt werden sollen.
Geeignete Programme, die diese Anweisungen verstehen, koennen also mit
einer GIF-Datei eine richtige visuelle Show abziehen.
 
Aber manchmal gibt es selbst im Internet noch ganz einfache
Schwarz/Weiss-Bilder, beispielsweise die Darstellung exotischer
Schriftzeichen als einfache Bitmaps. Auf ein solches Beispiel bin ich
unlaengst gestossen, und da bot es sich an, diese Dinger tastbar zu
machen. Mit einem der oben erwaehnten Programme konnte ich die Graphiken
entzerren, also in eine Matrix von Nullen und Einsen verwandeln, die die
Pixelverteilung repraesentiert. Ich hatte dann noch ein einfaches
Programm zu schreiben, das diese Matrix in das von meinem Braille-Drucker
akzeptierte "Graphikformat" uebersetzte, und dann war es moeglich, die
Bildchen als tastbare Punktmuster auszudrucken. Mein Drucker ist der ET
von Enabling Systems (der grosse Bruder Romeo ist vielleicht etwas
bekannter). Um Graphiken zu drucken, benutzt der ET ein in beiden
Richtungen gleichabstaendiges Punktraster, wobei die Punkte enger
zusammen liegen als bei den ueblichen Punktschriftzeichen. Was da an
tastbaren Figuren herauskam, war recht ueberraschend. Ich koennte mir
vorstellen, dass dieses einfache Verfahren interessante
Anwendungsmoeglichkeiten finden koennte.
 
Sobald es natuerlich farbig wird, klappt's nicht mehr so ohne weiteres.
Und auch wenn die Bilder zu gross werden, kriegt man bestimmt
Schwierigkeiten. Trotzdem koennte man darueber nachdenken, ob das
Ausdrucken von Graphiken fuer Blinde auf dieser Basis nicht intensiver
erforscht und ausprobiert werden sollte (Frau Dr. Schweikhardt in
Stuttgart hat sich mit diesem Thema bereits intensiv befasst).
 
Das Arbeiten mit graphischen Oberflaechen werden wir uns damit natuerlich
nicht erschliessen koennen. Selbst wenn es einmal brauchbare Hardware zum
Anzeigen von Punktmustern nach Art der Braille-Zeile geben sollte,
werden wir die unter Windows anfallende Bilderflut wohl kaum zum
effizienten Arbeiten benutzen koennen. Aber es bleiben doch eine ganze
Mange von Fragen, die mit ausgedruckten Graphiken beantwortet werden
koennten. Wenn wir beispielsweise wuessten, wie ein bestimmtes Icon
aussieht, koennten wir uns von sehenden Kollegen womoeglich leichter
helfen lassen.
 
Viele Gruesse und ein schoenes Osterfest!
Eberhard
 
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Dr. Eberhard Hahn
Universitaet Tuebingen                                  Tel. +49 7071 29-70307
Zentrum fuer Datenverarbeitung      E-mail: eberhard.hahn_bEi_zdv.uni-tuebingen.de
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